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Das Eisreich

Geographische Grenzen: Reich der Dunsthügel, Südmeer, Stilles Meer
Wichtige Gewässer / Gebirge: Eiskanal
Ersa (Insel)
Bevölkerung: Einwohnerzahl: unbekannt
Menschen (Mantroner), Elfen (Eiselfen)
Wichtige Städte / Dörfer: Estria (Stadt)
Mantron (Stadt)
Beziehungen: Estria – Mantron (Handel)
Estria – Restwelt (keine Kontakte)
Mantron – Santros (neutral)
Mantron – Rumdett (Feinde)
Mantron – Andunie (Handel)
Mantron – Sarma (Feinde)
Mantron – Xytras (neutral)
Regierung: Das Eisreich wird fast ausschließlich von den Eiselfen in Estria regiert. Lediglich die Insel Ersa gehört den Mantronern.
Magie & Militär: Akademie (Eismagie / wenig Wassermagie) in Estria
Besondere Orte / Personen:
Tiere / Geschöpfe des Gebiets: Mondmuschel (selten, Gewässer)
Darüber hinaus noch die für dieses Gebiet typischen Tierarten.
Irdischer Bezug: Polargebiet, Borealer Nadelwald, Mischwald

Das EisreichIm Eisreich existiert kein Leben. Das ist die Aussage vieler Celcianier, die das Eisreich nur vom Hörensagen kennen und sich nichts Anderes darunter vorstellen können als eine eisige, gefrorene Wüste, die das ganze Jahr über Schnee trägt. Zu Anteilen mag diese Annahme stimmen und doch hat das im südwestlichen Teil Celcias gelegene Gebiet weitaus mehr zu bieten als nur Schnee und Kälte. Im Eisreich wachsen sogar Pflanzen, die sich an das Wetter angepasst haben. Vor allem an den Randgebieten zum Reich der Dunsthügel und auf der Insel Ersa finden sich ganze Wälder. Wo in der Nähe einer wärmeneren Klimazone auch Baumarten vorkommen, die man sonst nur in Mischwäldern vorfindet – Buche, Eiche und gelegentlich der Ahorn -, so stößt man auf der Insel Ersa ausschließlich auf Nadelhölzer. Die immergrünen Fichten, Tannen und Föhren schützen so manchen Wanderer vor den eisigen Winden, die über das übrige Eisreich fegen. Selten, sehr selten, entdeckt man Kuhlen überall im Eisreich, in denen sich einige Pflanzen angesiedelt und kleine Oasen in der weißen Umgebung gebildet haben. Es mag überraschen, dass hier vor allem sehr widerstandsfähige Kirschbäume wachsen, die schützen ihr rosiges Blütendach über Heidel- und Brombeersträucher ausbreiten. Wer wirklich Glück hat, findet sogar wild wachsende Erdbeeren. Ihr Geschmack mag nicht so kräftig sein wie in wärmeren Gefilden, aber wen kümmert das, wenn man Wochen lang durch die Kälte gestapft ist?

Das EisreichÜberhaupt gelten im Eisreich als übliche Fortbewegungsmittel der Hunde- oder Rentierschlitten, sowie ein Schiff, das Kufen am unteren Rumpf besitzt und somit über Schnee und Eis gleiten kann: der Eissegler. Typische Reittiere würden in der frostigen Einöde nur erfrieren oder verhungern. Die heimischen Tiere haben gelernt, sich an die harten Bedingungen anzupassen. Sie wissen, wie und wo man Nahrung findet. Vor allem an den Küsten lassen sich zahlreiche Vogelarten jagen, die von den reichen Fischgründen ebenso angelockt werden wie Eisbären, Pinguine und Seehunde.
Das Eisreich ist ein zauberhaftes Land, von den Jahreszeiten geprägt. Selbst in der Zeit der Abendsonne wird es niemals wirklich warm hier. Die Temperaturen steigen äußerst selten über 10° Celsius. Dafür kann man im Laufe eines Jahres fantastische Naturphänomene beobachten. So hat es den Anschein, dass in der Zeit der Abendsonne niemals wirklich Nacht herrscht. Es kommt höchstens eine Art Dämmerstimmung auf, aber die gesamte Jahreszeit über ist es überraschend hell. Entgegen dessen müssen die Bewohner des Eisreiches in der Zeit der dunklen Tage mit einer Nachtperiode leben, denn dann wird es nicht einmal richtig hell. Man mag am Horizont zur Mittagszeit die Sonne als leichtes Schimmern erahnen, alles andere taucht das Land in Dunkelheit. Umso kälter ist es zu dieser Jahreszeit; ein Wechselspiel von Tag und Nacht. Darunter mischt sich das wohl schönste Farbenspiel am Himmel, das man auf Celcia beobachten kann. Die Beheimateten des Eisreiches nennen es das Polarlicht, einen faszinierenden Farbschleier, der wie pure Magie am Himmel erscheint und sich darüber zieht. Es soll Glück bringen, ihn zu sehen, zugleich glauben viele daran, dass er magisch Begabte unterstützt. Wieviel Wahrheit dahinter steckt, ist ungewiss.

Das EisreichNeben so viel Schönheit zeigt sich das Eisreich jedoch oft genug auch von seiner gefährlichen Seite. Schneestürme, Eishagel, frostige Nächte und gefährliche Bestien suchen das Land immer wieder heim und man kann sich ihrer kaum erwehren. Hinzu kommt, gerade bei  nicht Einheimischen, die eintretende Schneeblindheit. Vom vielen Weiß geblendet, erst recht, wenn die Sonne darauf scheint und es zum glitzern bringt, kann man durchaus schon einmal für längere Zeit erblinden.nach oben